الأحد، 31 أغسطس 2014

Linux und Windows im Vergleich | Linux-Handbuch

Wer schon einmal von Linux gehört hat, der verbindet oft nur ein Betriebssystem damit. In diesem Artikel bleiben wir auch nur beim Betriebssystem. Wir wollen es hier nur verstehen und nicht Wörter in den Raum werfen, welche uns fremd sind.
Unter Linux gibt es verschiedene Linux-Distributionen, wie Debian, Ubuntu, Mint, elementary OS, usw. usf. Diese sind im Kern fast immer gleich, nur das Aussehen und die Programme verändern sich. Anders als Windows ist Linux kostenlos. Ihr könnt es euch herunterladen, auf DVD brennen und verschenken - alles völlig legal! Hinzu kommt noch, dass das alles Open Source ist. Bedeutet: Ihr könnt euch den Quelltext anschauen und habt somit den "Bauplan" vom System. Das ist im ersten Moment für uns unwichtig aber dazu wird es später noch einen zusätzlichen Artikel geben.

Ich werde jetzt Linux Mint 17 Cinnamon als Beispiel nehmen und es mit Windows vergleichen. Oben im Bild könnt Ihr den Desktop von Linux Mint 17 Cinnamon sehen.
Beginnen wir mit dem Startmenü. Dieses ist in etwa so aufgebaut, wie wir es von Windows 95, 98, ME, XP und 7 kennen. Dort können wir Programme aufrufen, nach Dateien suchen und den Rechner ausschalten/neu starten, usw. usf.
Das wären die Systemeinstellungen. Themen, Drucker, Sound, Anzeige, Sprache, Energieverwaltung, usw. usf. sind hier zu finden.
Das wäre der Dateimanager. Unter Windows kennen das viele nur als "Eigene Dateien" und Explorer. Hier sehen wir unsere Dateien aber auch auf der linken Seite die Laufwerke (Geräte), was unter Windows oft über den Arbeitsplatz aufgerufen wird.
Auf der rechten Seite (unten) gibt es auch kaum Unterschiede zu Windows. Ihr habt hier halt mehr Möglichkeiten aber vom Aufbau her sollte sich jeder hier zurecht finden.

Damit hätten wir alles wichtige durch. Kommen wir zu weiteren Programmen, welche nach der Installation bereits vorinstalliert sind.
Der VLC Media Player dürfte niemanden fremd sein, auch unter Windows nicht. Dieser ist um einiges "mächtiger" als der Windows Media Player. Bei einigen Linux-Distributionen müssen Codecs nachinstalliert werden, da sonst Lizenzgebühren anfallen, wie zum Beispiel beim MP3-Format. Unter Linux Mint 17 Cinnamon ist dies nicht nötig. Beim Download gibt es aber auch eine "No codecs Version".
Der Microsoft Internet Explorer wird hier durch Firefox ersetzt, oben im Bild ist Google Chrome zu sehen, es gibt aber auch Midori und Opera für Linux. Erweiterungen können wie unter Windows installiert werden. Natürlich gibt es noch weitere Browser, wie Chromium .Ich persönlich würde euch Google Chrome empfehlen, da hier gleich die neuste Version vom Adobe Flash Player vorhanden ist.
Brasero wäre unser neues Nero - ein Brennprogramm.
Dieses wird vielen nichts sagen aber wer Nero oder CDBurnerXP unter Windows bedienen konnte, der wird hier auch keine Probleme haben. Auch hier gibt es weitere Brennprogramme für Linux aber für die meisten Anwender wird Brasero bereits ausreichend sein.
Sollte mal etwas fehlen, dann gibt es die Anwendungsverwaltung, welche Microsoft mit Windows 8 eingeführt hat. Viele kennen so etwas vom Smartphone und auch hier gibt es kaum Unterschiede. Programm suchen, auf installieren klicken, Passwort eingeben und schon landet das Programm im Startmenü, wo Ihr es aufrufen könnt.
Hier zum Beispiel das E-Mail-Programm Thunderbird. Microsofts Outlook kostet Geld und bietet zwar mehr Funktionen aber auch wie beim Browser (Firefox vs Internet Explorer), kann Thunderbird mit Add-ons (Erweiterungen) immer weiter ausgebaut werden. Mit diesen Add-ons kann es am Ende sogar "mächtiger" sein als Outlook.
Beim Office-Paket kommt LibreOffice zum Einsatz (damals OpenOffice). Das ist sicherlich nicht so "mächtig" wie Microsoft Office aber auch hier wird vielen dieses Office "mehr als genug" sein.
Vom Aufbau her sollte es keine Fragen geben. LibreOffice könnt Ihr euch für Windows herunterladen und ausprobieren, wenn Ihr euch ein Bild davon machen möchtet.
Für mich persönlich ist das mehr als genug und wem das nicht reicht, der schaut sich weiteren Office-Paketen um. LibreOffice wäre bereits vorinstalliert und wer mehr haben möchte, der könnte zum Beispiel zu Kingsoft Office greifen (Beispielbild hier). Ihr müsst hier aber immer im Hinterkopf behalten, dass das alles kostenlos ist. Für das System selbst und Office entstehen keine Kosten. Wenn Ihr euch einen Rechner kauft, dann gibt es Windows "gratis" dazu aber das stimmt nicht. Die Kosten für Windows stecken im Preis selbst. Bei einigen Seiten, wie Notebooksbilliger werden Notebook zum Beispiel ohne Windows Angeboten und hier liegt der Preis oft bei rund -50€ (im Vergleich zur Windows Version vom Notebook).

Ich möchte jetzt noch kurz einige Punkte ansprechen, welche Windows-Benutzer so nicht kennen.
Die Updates für das Betriebssystem (das eigentlich System - Linux Mint 17 in diesem Fall) werden so installiert, wie wir es unter Windows kennen. Unter Linux erhalten aber auch alle anderen Programme gleichzeitig darüber eine Update. Ihr müsst also nicht auf die Homepage, neue Version herunterladen und installieren - es passiert alles voll automatisch!
Unter Windows gibt es einige Programme, die einen "Updater" mit einbauen, wie Firefox oder Origin aber jedes Programm meldet sich einzeln und das kann Nerven. Mich persönlich hat der Adobe Flash Player immer unter Windows genervt. Das kostet Zeit und hilft nur, wenn eben das Programm selbst diese Funktion mit sich bringt. Bei Linux bekommt alles gleich eine Update und die Updates werden unterteilt: 1 = sehr wichtig (sollte sofort eine Update erhalten) / 5 = "wenn du Zeit hast, mach eine Update" (betrifft nicht die Sicherheit - zum Beispiel neue Sprachpakete).
Sonst gibt es hier keine Unterschiede. Will ich eine andere oder zusätzliche Sprache installieren, dann gehe ich in die Systemeinstellungen, wähle den Punkt Sprache und suche mir das aus, was ich haben möchte. Dabei spielt es keine Rolle, welches Linux!
Einen Task-Manager gibt es unter Linux auch, nur ist das eben die Systemüberwachung und selbst hier würde sich ein Umsteiger sehr schnell zurecht finden.
Wer ein Smartphone/eine Kamera besitzt, der kann sein Gerät einfach anschließen. Treiber müssen nicht installiert werden außer der Hersteller verlangt es! Wer also ein IPhone hat, der muss ITunes benutzen, welches von Apple nur für Mac und Windows angeboten wird. Das wäre ein Minuspunkt für Linux aber in diesem Fall trifft Linux keine Schuld, da der Hersteller es nicht anbietet. Unter Linux ist es oft sehr einfach, nur machen es uns die Hersteller immer schwer. Wer einen Drucker kauft, der muss die Software vom Hersteller installieren, damit gedruckt werden kann. Unter Linux gibt es die Programme bereits, wie Simple Scan ...
Hier fehlt nur der Treiber und schon kann es los gehen.


Wer nach diesem Artikel weiterhin behauptet "Linux ist nur etwas für Neards/Freaks", der weiß einfach nicht, worüber er spricht. Die Meisten verwenden schon jetzt Programme, welche unter Linux bereits vorinstalliert sind. Dazu komme ich aber noch später, da ich hier nur Linux mit Windows vergleichen wollte. Es gibt jetzt noch sehr viele weitere Linux-Distributionen, wie Ubuntu und selbst Linux Mint 17 bietet neben Cinnamon, MATE, KDE und Xfce weitere Versionen an. Viele werden jetzt sagen "was soll das sein" und genau hier kommt wieder die falsche Denkweise ins Spiel. Auf der Download-Seite von Linux Mint wird das alles erklärt und unter Windows 7 gibt es auch verschiedene Versionen aber das vergessen viele wieder ganz schnell.
Das Linux-Handbuch findet Ihr hier

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